Durch das Hinzufügen oder Umrüsten verschiedener Komponenten wird auch Ihre alte Maschine wieder "wettbewerbsfähig".
Hier sind einige Beispiele unserer bisher durchgeführten Projekte:
zur Vier-Seiten-Bearbeitung von LKW Zylinderköpfen
Umbau der ca. 40 Jahre alten Maschine, um die Fertigungskapazität durch Reduzierung der Durchlaufzeiten zu erhöhen.
bisheriger Zustand
Es handelt sich hier um eine Karusselfräsmaschine, bei der die Werkstücke in vier Aufspannungen, die sich auf einem kontinuierlich drehenden Rundtisch befinden, hydraulisch gespannt werden.
Bei jeder Umdrehung des Rundtisches wird die in der jeweiligen Spannung oben liegende Werkstückseite zuerst von einem 315 mm Schruppfräser und anschließend einem 330 mm Schlichtfräser bearbeitet.
Der Antrieb dieser beiden Fräswerkzeuge erfolgt durch einen gemeinsamen, ungeregelten Drehstrommotor (p=45 kW, 1470 U/min.) über Mehrfachriemen- und Schneckentrieb (i=ca. 17,3).
Der Antrieb des Rundtisches erfolgt über einen, ebenfalls ungeregelten, Drehstrommotor und ein Wechselradgetriebe.
neuer Zustand
Einsatzmöglichkeit für neue Fräswerkzeugtechnik durch regelbare, höhere Fräserdrehzahlen:
Die bisherige Frässpindel incl. Antrieb wurde demontiert und durch zwei neue Frässpindeln ersetzt, die, getrennt um ca. 50 mm, auf Führungen verschiebbar angebracht wurden.
Leistungserhöhung der Schruppspindel auf 45 kW, der auf 87 Hz ca. 70 kW leistet.
Leistungserhöhung der Schlichtspindel auf 11 kW, der auf 87 Hz ca. 16 kW leistet.
Die Spindeln wurden neu gelagert und mit einer nachschmierbaren Dauerfettfüllung versehen.
Reduzierung der Maschinentaktzeit:
Umbau des Rundtischantriebs auf elektronisch regelbaren Antrieb.
Tischdrehzahl von 3,5 bis 7,5 U/min. regelbar. Der alte Schaltschrank incl. Leitungen wurde durch einen neuen Schaltschrank ersetzt, in dem alle Maschinenfunktionen zusammengefasst sind.
zur Bearbeitung von Zylinderkurbelgehäusen
Anbindung der Putz-/Fräsanlage an eine Drehkreuzstrahlanlage und die nachgeschaltete Putz-/Kontrollstrecke
Überarbeitung der Station 3 zur Erzielung einer höheren Verfügbarkeit der Anlage
Die Schlittenführungen wurden durch Rollenführungen ersetzt, um höhere Tragzahlen zu erreichen.
Der Ständer für die Pinoleneinheiten wurde verstärkt und um 200 mm verlängert.
Die Fräseinheiten wurden um 5 mm nach außen versetzt, wobei die eingestellte Gradzahl von 27° gewahrt werden musste.
Austausch des Hydraulikzylinders mit einem längeren Hub und größeren Durchmessern (von 50,2 m auf 63,5 mm).
Eingliederung in Gesamtablauf.
Die Bearbeitungsanlage wurde incl. Schaltschrank und Hydraulikaggregat umgesetzt, die Elektro- sowie Rohrleitungen entsprechend verlängert bzw. umgelegt.
Die Vorschub-, Transport- und Spannbewegungen wurden optimiert.
bisheriger Zustand
Nach dem Strahlen in der Drehkreuzstrahlanlage werden die Zylinderkurbelgehäuse abpalettiert.
Zur weiteren Bearbeitung werden die Zylinderkurbelgehäuse an der Putz-/Fräsanlage wieder von Hand aufgesetzt.
neuer Zustand
Nach dem Strahlen werden die Zylinderkurbelgehäuse über Rollenbahnen der Putz-/Fräsanlage zugeführt.
Von der Putz-/Fräsanlage werden die Zylinderkurbelgehäuse automatisch auf die Putz-/Kontrollstrecke übergeben.
zur Bearbeitung von Zylinderkurbelgehäusen
Anfertigung, Montage und Inbetriebnahme einer 3-Achsen-CNC-Einheit als Ersatz für die vorhandene 3-Achsen-CNC-Einheit
Verfahrwege: X=400 Y=250 Z=160 mm
Frässpindel: SK 40, 4 kW Antrieb, 1.100 U/min.
Führungssystem: Zylinderrollen
Kugelgewindetrieb: 30 x 5R mit Doppelmutter
Die vorhandenen Motore wurden übernommen.
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